Hamburg – Tag 1

Ich liebe Städtetrips.

Einfach mal raus und neben den festen Programmpunkten mit Stadtplan in der Hand die Stadt erkunden.

Losgehen und spontan schauen wo man hinwill und wie man da hinkommt.

Dementsprechend begeistert war ich als es Mitte März für meinen Freund und mich nach Hamburg ging.

Jetzt werden viele zwar sagen „Was? Hamburg? Da ist man doch eh ständig, vollkommen unspektakulär!“, aber ich war tatsächlich noch nie dort. Mir wurde immer nur vorgeschwärmt wie wunderschön es dort doch wäre und zu Weihnachten bekam ich dann einen Gutschein für das Musical „König der Löwen“, also ab nach Hamburg!

Wir sind von Sonntags bis Mittwochs gefahren um die Stadt ohne die ganzen Wochenend-Touristen zu erkunden. Dazu war es auch noch Nebensaison, wir hatten die Stadt quasi für uns.

Da uns nach unserem Trip die meisten gefragt haben, was wir eigentlich nicht gesehen hätten, werde ich das ganze zusammenfassen, denn wir haben uns echt die Füsse wund gelaufen.

Das Hotel
Unsere Suche beschränkte sich auf „Gut erreichbar von der Autobahn“ und „Hübsch“, dementsprechend fanden wir schnell unser Hotel: The Gresham Carat.
Netterweise ein irisch angehauchtes Hotel und somit konnt ich mich auf ein Guinness oder Kilkenny am Abend freuen.
Unser Zimmer war in schönen Grüntönen eingerichtet und Gott sei Dank nicht direkt zur Autobahnseite, aber da wir nur zum schlafen und frühstücken da waren störte uns die Autobahn eh nicht. Allerdings war die Gegend etwas gewöhnungsbedürftig. Liegt halt nicht im Touristen-Gebiet.
Letztendlich gefiel uns das Hotel gut. Es war alles vorhanden, es war gemütlich, das Frühstück war ausreichend und gut, das Personal war sehr freundlich und das Zimmer war schön groß.

 

Sonntag
Nach einer ziemlich regnerischen und für mich vollkommen unentspannten Anreise (ich bin eine schlechte Mitfahrerin) kamen wir im noch nasseren Hamburg an. Kurz das Zimmer inspiziert, Sachen um und ausgeräumt und ab in die Stadt. Schließlich hatte ich mich für den ersten Abend drum gekümmert, dass mein „Muss ich unbedingt hin, alles andere ist mir scheissegal“-Punkt erledigt wird: Das Miniatur Wunderland!
Und um dort entspannt rumlaufen zu können wollten wir vorab irgendwo in Ruhe einen Happen essen. Nach orientierungslosen rumgelaufe in der Speicherstadt landeten wir letztendlich im Kartoffelkeller. Niedliches Lokal mit leckeren Speisen und Blick raus auf das Wasser.

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Ausblick aus dem Kartoffelkeller

Und dann ging’s auch schon ab ins MiWuLa, yeah! Ich hatte vorab im Internet Eintrittskarten reserviert und somit 20,00 % beim Eintrittspreis gespart. Dazu kam noch, dass der Sonntag Abend als weniger besucht angezeigt wurde, deswegen entschied ich mich mein Highlight direkt am ersten Tag zu erledigen. Und ja, die Homepage hatte nicht gelogen, wir sind um 17:45 Uhr rein und nach und nach wurde es immer leerer, sodass man ganz entspannt in jedes noch so kleine Fensterchen reinstarren konnte, ohne das jemand hinter einem stand.

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Und obwohl ich wirklich schon viele Reportagen über das MiWuLa gesehen hatte und ich somit eigentlich das ganze ja irgendwie kannte bin ich von einem Highlight zum anderen gesprungen, habe gelacht, gestaunt und vorallem Knöpfe gedrückt. Knöpfe! Überall Knöpfe die was auslösten! Und weit und breit keine Kinder, die vor einem den Knopf drückten. Push all the buttons!

Überall gab es so viele Kleinigkeiten zu sehen oder über Knopfdruck zu aktivieren. Dank des wechselnden Tag-Nacht-Modus sah man auch wieder Highlights die nur bei einer der Tageszeiten erkennbar waren oder aktivierbar waren. Selbst auf den Toiletten waren kleine Schaukästen mit Szenen ausgehangen!

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Die Elbphilharmonie war der Renner und ich weiß noch nicht ob es deren beste Idee war, dass beim betätigen des Elbphilharmonie-Knopf auch noch Musik ertönt, denn ich konnte das Lied hinterher nicht mehr hören! Aber es ist so faszinierend wie das Gebäude sich öffnet und das Orchester dadrin sich bewegt!!

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Und meine Heimat war auch mit dem Hermannsdenkmal vertreten, wie schön!

Und überall kleine Brände! LKW-Brand, Wald-Brand, Haus-Brand. In so klein und ohne echtes Feuer ist das ja in Ordnung. Und dann auch noch Dinosaurier im Wald! Und überall verstecke Nackedeis… gnihihi…

Wie gesagt, man kommt da einfach aus dem staunen und schauen nicht raus und auch wenn wir 3 Stunden dort waren und überall direkt rankamen konnten wir uns Teilabschnitten von Italien gar nicht mehr widmen, da wir schon rausgeworfen wurden.

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Schade eigentlich, aber so haben wir einen Grund irgendwann nochmal einen Sonntag Abend im MiWuLa zu verbringen.

Im Anschluss fuhren wir mit kleinem Zwischenstopp am Hauptbahnhof zurück ins Hotel. Ich freute mich schon ziemlich auf ein leckeres Guinness zum Abschluss, nur leider schmeckte das tatsächlich wie Spülwasser, welch Enttäuschung!

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Was wir Montags, Dienstags und Mittwochs gemacht haben erfahrt ihr dann demnächst.

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2 Gedanken zu “Hamburg – Tag 1

  1. Pingback: Hamburg – Tag 2 | Rant a Lama

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